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wohnHAFT

performative Großinstallation

Ein Raum voller Räume aus Bildern und Geschichten von Zugänglichkeit, Rückzugsorten und Isolation

Regie, Bühne, Ausstattung: René Rothe
Dramaturgie: Paul Voigt

Mit: Clara Baumgart, Mai Geringer, Jessica Graeber, Jule Gräf, Daniela Guse, Marie Gutzeit, Christa Hasenkrüger, Heide-Marie Naubereit, Paula Schönig, Johanna Quade,
Sylvia-Manorita Wiedemann, Alex Bartels, Paul Baumgart, Oleg Jampolski, Ruslán Lalijew, Robert Vogt, Paul Voigt

Premiere: 13. September 2013 im “Alcatraz” des Kraftwerk-Mitte Dresden
Eine Produktion des Ensemble La Vie – Das Leben e.V.

Es changiert zwischen Theater, Performance, Installation und Klang. Im Obergeschoss der "Neuen Schaltzentrale" des Kraftwerks befinden sich auf drei Gänge verteilt gut 90 Zellen, in denen ursprünglich die große Technik untergebracht war. Inzwischen stehen diese Zellen leer und haben dem Gebäudekomplex den Namen Alcatraz eingebracht. Wir werden einen dieser Gänge mit seinen 24 Zellen mit neuen Räumen und Lebensräumen füllen. Ein Raum voller Räume aus Bildern und Geschichten von Zugänglichkeit, Rückzugsorten und Isolation. Mit ca. 15 Performern. Diese befinden sich in den Trafo-Boxen und bauen sich ihre kleine heimische Welt. Wenn diese steht, sieht man die Performer, wie und was sie in ihren Räumen erleben, ohne direkten Kontakt nach außen oder untereinander. Dazwischen gibt es Räume, welche unbespielt assoziativ Geschichten erzählen. Zwischen diesen Räumen und Geschichten kann sich der Besucher frei bewegen.

Gezeigt werden die unterschiedlichen Wohnräume von unterschiedlichen Menschen, welche gleichzeitig Rückzugsort, aber auch Raum der Selbstisolation werden können, je nach sozialer Orientierung oder Integration in die Gesellschaft.

Als Besucher ist man frei in Alcatraz – genau wie die gewollte Doppeldeutigkeit des Titels: "wohnHAFT"

Presse:

Sächsische Zeitung vom 17. September 2013

Die meisten Produktionen waren speziell für den Spielort entwickelt worden, etwa „wohnHaft“. Dabei nistete sich je ein Mitglied des Ensembles La Vie in die nebeneinanderliegenden früheren Trafo-Nischen eines langen Ganges ein. Was entstand,
war ein Raum voller Räume mit unterschiedlichen Wohn- und Rückzugssituationen. Da träumte ein Teenie von der ersten Liebe und daneben eine alte Frau vom Leben. Gleich mehrmals wurde das Thema Onlinegesellschaft aufgegriffen. Zwei Sängerinnen wandelten als Mittler von Nische zu Nische, ihr nachdenklicher Gesang hallte, immer wieder ging Geschirr zu Bruch, Bälle klatschten gegen die Wand.

Foto: Angelika Bosse



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